Statues - Hither & Thither |
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Vreden
(Stadt Vreden) Kr. Borken Nordrhein-Westfalen Kirchplatz |
Nünning-Cohausen-Säule |
Paul Tönnißen
2008 |
 
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Jodocus Hermann Nünning "Pylades" J.H. Nünning wurde 1675 in Schüttorf geboren und studierte in Helmstedt und Prag Jura. Nach seiner Promotion in Orléans wurde er 1706 Scholaster des Stifts Vreden. Die Scholasterei stand am Kirchplatz (heute 10a). 1710 verlegte er seinen Wohnsitz auf sein Gut Wiekinghoff bei Borken. Zu den Kapilttelssitzungen reiste er nach Vreden. Neben seinem Amt als Scholaster entfaltete er eine rege wissenschaftliche Tätigkeit. Er gilt als einer der ersten Historiographen Westfalens. Mit seinem Freund Cohausen pflegte er einen intensiven Briefwechsel, in dem sie sich nach dem Freudespaar der Antike Orestes und Pylades nannten. Er starb 1753 und wurde in der Kapuzinerkirche in Borken beigesetzt. |
Johann Heinrich Cohausen "Orestes" Der 1665 in Hildesheim geborene J.H. Cohausen wurde nach Studien in Leiden und Bordeaux Leibarzt des Fürstbischofs Friedrich Christian von Plettenberg. Nach dessen Tod zog er sich vom Hofleben zurück und erward auf der Immunität in Vreden ein stattliches Haus (Kirchplatz 12). Hier wirkte er als Amtsphysikus (Amtsarzt) des Amtes Ahaus und widmete sich vor allem seiner medizinischen Schriftstellerei. Seine zahlreichen Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und erschienen in vielen Auflagen, z.T. noch im 20. Jh. Er starb 1750 und wurde in Vreden in der St. Georgskirche beigesetst. Cohausen und Nünning waren mehr als 40 Jahre in enger Freundschaft verbunden. |
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